Aircom ernennt Khurram Chaudhry zum Geschäftsführer

15.09.2026

Langjähriger Aircom-Manager soll die nächste Wachstumsphase und Innovationen im Bereich KI vorantreiben

FAIRFAX, Virginia, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Aircom gab heute die Beförderung von Khurram Chaudhry vom Vice President Product & Engineering zum Geschäftsführer & CTO bekannt, womit ihm die Gesamtverantwortung für das Aircom-Geschäft übertragen wird. Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Aircom in eine neue Phase der Produktinnovation eintritt, bei der KI und Automatisierung eine immer wichtigere Rolle bei der Weiterentwicklung der RAN-Planung, -Optimierung und des RAN-Betriebs spielen.

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Khurram ist seit 2016 Teil der TEOCO-Gruppe und leitete zuletzt den Bereich Produktmanagement und Entwicklung bei Aircom. Sein neues Aufgabengebiet erstreckt sich über Produkt und Technologie hinaus und umfasst die allgemeine Ausrichtung und Leistungsfähigkeit des Aircom-Geschäfts, wobei er das technologische Erbe, die Kundenprioritäten und die zukünftige Wachstumsstrategie des Unternehmens miteinander verbindet.

Atul Jain wird weiterhin als Vorsitzender fungieren und die strategische Führung der gesamten TEOCO-Organisation übernehmen.

„Khurram hat das Lösungsportfolio von Aircom grundlegend umgestaltet und das Unternehmen so positioniert, dass es die nächste Welle der KI-getriebenen Innovation anführen kann. Wir wollen dieselbe strategische Vision und Führungsstärke einbringen, um unsere marktorientierten Aktivitäten voranzutreiben. Die Kombination aus seinem Talent, seiner Entschlossenheit und seiner Bescheidenheit beeindruckt mich zutiefst", sagte Atul Jain, Vorstandsvorsitzender der TEOCO Corporation.

Khurram bringt umfangreiche Erfahrung in der Telekommunikationsbranche mit, die die Bereiche RAN-Entwicklung, Lösungen, Strategie und Produktleitung umfasst. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit bei der TEOCO-Gruppe umfassten seine Aufgabenbereiche mehrere Märkte und erweiterten sich schrittweise von RAN-Lösungen und -Strategie hin zum gesamten Produktmanagement und Engineering.

„Aircom verfügt über jahrzehntelange RAN-Expertise und hat große Chancen vor sich. Mein Fokus wird darauf liegen, die Produktinnovation zu beschleunigen, unseren Kundenservice zu stärken und KI sowie Automatisierung auf reale Herausforderungen im Netzwerk-Engineering anzuwenden", sagte Khurram Chaudhry, Geschäftsführer und CTO von Aircom.

Informationen zu Aircom

Aircom bietet fortschrittliche Lösungen für die RAN-Planung, -Optimierung und -Automatisierung für mehr als 100 Kunden in über 100 Ländern. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft von TEOCO kombiniert Aircom jahrzehntelange Telekommunikationskompetenz mit intelligenten Analysen und KI-gesteuerter Automatisierung, um die Entwicklung hin zu autonomen Netzwerken zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf teocoaircom.com.

 

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Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“