Die europäische Immobilienplattform für ambulante medizinische Einrichtungen setzt auf Cloud-Technologie, um Abläufe zu optimieren und die Mieterbindung zu stärken
MAINZ, Deutschland, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Arcura Medical Properties („Arcura"), die neue von TPG unterstützte europäische Plattform für Gesundheitsimmobilien mit Schwerpunkt auf ambulanten medizinischen Einrichtungen, hat sich für die Cloud-Plattform von Yardi entschieden. Damit möchte das Unternehmen seine Abläufe optimieren und sein wachsendes Portfolio in Deutschland und den Niederlanden unterstützen.
Arcura verwaltet ein Portfolio von 30 Immobilien mit einer Gesamtfläche von mehr als 180.000 Quadratmetern und betreut über 400 Mieter aus dem Gesundheitswesen in wichtigen Regionen wie Berlin, Hamburg und der Randstad. Um die Effizienz zu steigern und seine Abläufe zu zentralisieren, will das Unternehmen Lösungen der Yardi® Commercial Suite implementieren, darunter Yardi® Voyager 8. Die integrierte Plattform wird dem Unternehmen dabei helfen, die Workflows in den Bereichen Property Management, Mieterbindung, Überwachung von Bauprojekten, Prognoseerstellung und Beschaffung in einem einzigen System zu bündeln, um eine bessere Transparenz über das gesamte Portfolio zu schaffen und das zukünftige Wachstum zu unterstützen.
„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Yardi, denn wir wollen unsere operative Basis weiter stärken und unser Portfolio skalieren", sagt Simon Betty, CEO bei Arcura Medical Properties. „Mit einer integrierten Technologieplattform können wir die Effizienz steigern, die Transparenz verbessern und unsere Mieter, Anbieter sowie Stakeholder aus dem Gesundheitswesen besser unterstützen."
„Wir freuen uns, Arcura Medical Properties als strategischen Kunden begrüßen zu dürfen und die Vision des Unternehmens für ein stärker vernetztes und effizienteres Betriebsmodell zu unterstützen", so Neal Gemassmer, Vice President & General Manager bei Yardi. „Diese Partnerschaft spiegelt die zunehmende Verbreitung von Yardi-Lösungen in ganz Europa wider, da Unternehmen verstärkt nach einer Komplettlösung suchen, die eine solide Datengrundlage für die Optimierung ihrer Betriebsabläufe und die Verbesserung der Entscheidungsfindung bietet."
Erfahren Sie, wie Yardi Ihre Gewerbeimmobilien mit einer zentralen, vernetzten Plattform unterstützen kann.
Über Arcura Medical Properties
Arcura Medical Properties ist eine führende europäische Plattform für Gesundheitsimmobilien, die sich auf das gesamte Spektrum ambulanter medizinischer Immobilien konzentriert. Arcura besitzt und verwaltet Gesundheitsimmobilien, die für mehrere Mieter bestimmt sind. Diese ermöglichen es Anbietern, eine bürgernahe klinische und chirurgische Versorgung zu gewährleisten. Die Plattform ist auf langfristige Leistungsfähigkeit ausgelegt und verbindet eine disziplinierte Akquisitionsstrategie mit einem standardorientierten Ansatz bei Vermietung und Asset Management, der dazu beiträgt, Mietern hochwertige ambulante medizinische Einrichtungen in guter Lage zu vermitteln. Erfahren Sie mehr unter ArcuraProperties.com.
Über TPG
TPG ist eine weltweit führendes Asset-Management-Unternehmen für alternative Assets, das 1992 in San Francisco gegründet wurde. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von 306 Milliarden US-Dollar und verfügt über Teams im Investment- und im operativen Bereich auf der ganzen Welt. TPG hat in ein breit gefächertes Spektrum an Investitionsstrategien, darunter Private Equity, Impact-Investments, Kredite, Immobilien und Marktlösungen, und seine einzigartige Strategie basiert auf Zusammenarbeit, Innovation und Inklusion. Die Teams des Unternehmens verbinden fundierte Produkt- und Branchenerfahrung mit umfassenden Kompetenzen und Fachkenntnissen, um differenzierte Erkenntnisse zu gewinnen und einen Mehrwert für Fondsanleger, Portfoliounternehmen, Managementteams und Gemeinschaften zu schaffen.
Über Yardi
Yardi® entwickelt und unterstützt branchenführende Investment- und Property-Management-Software für alle Arten und Größen von Immobilienunternehmen. Mit über 10.500 Mitarbeitenden und Büros weltweit arbeitet Yardi gemeinsam mit seinen Kunden daran, Innovationen in der Immobilienbranche voranzutreiben. Weitere Informationen, wie Yardi die Zukunft des Immobilienmanagements bereits heute gestaltet, finden Sie unter yardi.de.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.