Das neue Plugin lässt sich in OpenClaw integrieren und bietet eine transparente Kontrollschicht für KI-Anwendungen, die die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien und das Risikomanagement unterstützt
STOCKHOLM, 4. April 2026 /PRNewswire/ -- Chromia by Chromaway AB stellt Atbash vor, ein für OpenClaw entwickeltes Plugin für das Management von Agentenstatus und Richtlinien (SPM). Atbash basiert auf Chromia und führt eine überprüfbare Kontrollschicht für KI-gesteuerte Anwendungen ein, die es Entwicklern ermöglicht, in Echtzeit zu definieren, durchzusetzen und zu überprüfen, wie Agenten mit Tools, Daten und externen Systemen interagieren.
Atbash wurde für die direkte Zusammenarbeit mit OpenClaw entwickelt und ermöglicht es Entwicklern, KI-Systeme zu erstellen, die nicht nur leistungsstark, sondern auch geregelt, überprüfbar und auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt sind. Da die Einführung von KI immer schneller voranschreitet, führen zunehmend autonome Systeme Aktionen aus, treffen Entscheidungen und koordinieren Arbeitsabläufe, wobei nur begrenzt Einblick in die Entstehung der Ergebnisse besteht. Dies führt zu wachsenden Herausforderungen in Bezug auf Kontrolle, Nachverfolgbarkeit und Rechenschaftspflicht.
Atbash begegnet diesen Herausforderungen durch die Einführung einer überprüfbaren Kontrollschicht, in der Entscheidungen, Validierungen und die Durchsetzung von Richtlinien transparent verwaltet und unabhängig überprüft werden können. Integriert in OpenClaw und koordiniert über Clawchain ermöglicht es Entwicklern, festzulegen, wie KI-gesteuerte Aktionen geregelt, validiert und aufgezeichnet werden, und unterstützt so kontrolliertere und überprüfbare KI-Implementierungen.
Jede Interaktion innerhalb von Atbash, einschließlich Entscheidungspunkte, Regeldurchsetzung und Ergebnisse, kann als unveränderliches On-Chain-Ereignis aufgezeichnet werden. Dadurch entsteht ein überprüfbarer Prüfpfad, der Transparenz, Rechenschaftspflicht und unabhängige Verifizierung unterstützt und den Erwartungen von Unternehmen hinsichtlich Erklärbarkeit und Compliance entspricht.
„KI-Fähigkeiten sind nicht mehr der Engpass – Kontrolle, Rechenschaftspflicht und Vertrauen sind es", sagte Perelman, CEO bei Chromaway. „Durch den Einsatz von Atbash Agentic SPM können Entwickler KI-Anwendungen erstellen, bei denen Entscheidungen durch transparente und überprüfbare Frameworks geregelt werden."
Dieser Ansatz unterstützt die sich abzeichnenden Erwartungen von Unternehmen und Regulierungsbehörden an die KI-Governance, einschließlich der Notwendigkeit von Rückverfolgbarkeit, Überprüfbarkeit und strukturierter Aufsicht. Durch die Einführung einer überprüfbaren Kontrollschicht innerhalb des Entwicklungsworkflows ermöglicht Atbash den Betrieb von KI-Systemen in kontrollierten Umgebungen statt in undurchsichtigen Prozessen.
Neben der Governance trägt Atbash auch zur Netzwerkaktivität auf Chromia bei. Durch die Aufzeichnung von Benutzerinteraktionen und Entscheidungsabläufen in der Blockchain wird die Anwendungsnutzung in messbare, überprüfbare Transaktionsaktivitäten umgewandelt, was die Rolle von Chromia als Infrastruktur für KI-Anwendungen in der realen Welt stärkt.
Die erste Version von Atbash Agentic SPM steht Entwicklern, die auf Chromia über OpenClaw entwickeln, ab Ende April 2026 zur Verfügung.
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Medienkontakt:
Goh Yeou Jie
yeoujie.goh@chromia.com
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Mit dem Start der NASA-Mission Artemis II von Cape Canaveral ist Thüringen an einem der sichtbarsten Raumfahrtprojekte der Gegenwart beteiligt. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Sternensensor der Jena-Optronik GmbH, der die exakte Ausrichtung und Navigation des Raumschiffs übernimmt. Er gilt als eine Art „Kompass der Mission“ und soll die Raumkapsel auf ihrem Weg in die Mondumlaufbahn präzise auf Kurs halten.
Artemis II ist die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 im Jahr 1972 und auf rund zehn Tage angelegt. Ziel ist es, Navigation, Kommunikation und Lebenserhaltungssysteme unter realen Einsatzbedingungen zu testen, bevor weitere Schritte des Mondprogramms folgen. Für die Steuerung des Raumschiffs sind die optischen Navigationssysteme entscheidend: Die Sternensensoren kombinieren Optik mit Bildverarbeitung und nutzen die Position von Sternen zur Orientierung im All.
Nach Unternehmensangaben kommt es bei der Mondmission besonders auf Genauigkeit an, da bereits kleinste Fehler aufgrund der großen Distanz zwischen Erde und Mond zu erheblichen Kursabweichungen führen können. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an die Software, vor allem bei einer bemannten Mission. Im Projektteam der Jena-Optronik werde daher besonderes Augenmerk auf diese Aspekte gelegt, heißt es aus dem Unternehmen, das seit Jahrzehnten Systeme zur Lageregelung von Satelliten und Raumfahrzeugen entwickelt.
Die Beteiligung an Artemis II knüpft an eine lange Raumfahrttradition in Jena an, die bis in die DDR-Zeit zurückreicht. Sternen-, Rendezvous- und Dockingsensoren aus Thüringen waren bereits bei zahlreichen Weltraummissionen im Einsatz. Die Staatskanzlei in Erfurt spricht mit Blick auf die aktuelle Mission von einem neuen Kapitel der bemannten Raumfahrt, in dem Thüringen „mittendrin“ sei. Ministerpräsident Mario Voigt verfolgte den Start der Raumkapsel mit vier Astronauten den Angaben zufolge live bei der Jena-Optronik und bezeichnete den Einsatz der Technik aus dem „Grünen Herzen Deutschlands“ als starkes Signal für die Innovationskraft des Standorts.