Bürgermeister von Paris bis Freetown machen die Smart City Expo zum wichtigsten globalen Städtegipfel des Jahres 2026

08.10.2026

BARCELONA, Spanien, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Smart City Expo World Congress  (SCEWC), die führende internationale Veranstaltung zu Städten und städtischer Innovation, die von der Fira de Barcelona organisiert wird, bringt vom 3. bis 5. November im Veranstaltungszentrum Gran Via unter dem Motto „Urban Solutions, Real Impact" über 600 Referenten zusammen. Gemeinsam mit dem Tomorrow.Mobility World Congress, dem neuen HOWS Barcelona – Housing World Summit und der Tomorrow.Blue Economy begrüßt die diesjährige Ausgabe Bürgermeister und regionale Entscheidungsträger aus vier Kontinenten und erhebt die Veranstaltung damit auf das Niveau eines echten internationalen Städtegipfels. 

Attendees arrive at the last edition of Smart City Expo World Congress

Die politische Dimension der Ausgabe 2026 verkörpert Anne Hidalgo, ehemalige Bürgermeisterin von Paris und globale Botschafterin des Global Covenant of Mayors for Climate & Energy, die die französische Hauptstadt mehr als ein Jahrzehnt lang leitete und zu einer der führenden kommunalen Stimmen in der globalen Klimadebatte wurde. Zu ihr gesellen sich Bürgermeister und regionale Entscheidungsträger aus aller Welt, darunter Andre Dickens, Bürgermeister von Atlanta; Haris Doukas, Bürgermeister von Athen; Giuseppe Sala, Bürgermeister von Mailand; Gergely Karácsony, Bürgermeister von Budapest; Daryl Barron, Oberbürgermeister von Dublin; sowie Yvonne Aki-Sawyer, Bürgermeisterin von Freetown.

Das Thema Wohnen, eines der zentralen Anliegen der diesjährigen Ausgabe, gewinnt durch „HOWS Barcelona" zusätzliches institutionelles Gewicht. Diese vom Stadtrat von Barcelona ausgerichtete Veranstaltung wird das „Housing Mayors Meeting" und den „Roundtable" als Forum für politischen Dialog und Zusammenarbeit beherbergen.

Die Eröffnungsrede des Kongresses hält Nikolas Badminton, Chef-Futurist bei Futurist.com, ein Experte für künstliche Intelligenz, der Unternehmen und Institutionen beim Aufbau strategischer Zukunftsplanungskompetenzen unterstützt. Darüber hinaus wird Ayumi Moore Aoki, Gründerin von „Women in Tech Global", am Kongress teilnehmen, um über Vielfalt und Inklusion als Triebkräfte städtischer Innovation zu sprechen.

Branchenführerschaft und internationale Führungsrolle

Die Präsenz von Unternehmen und Institutionen rundet das Referentenprogramm ab: Mit dabei sind Kees Hertogh, Vizepräsident für globales Branchenmarketing bei Microsoft, und Rochelle Haynes, Geschäftsführerin von „What Works Cities" bei Bloomberg Philanthropies – einer Initiative, die Kommunalverwaltungen dabei unterstützt, Daten und Fakten zur Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen zu nutzen. Zu ihnen gesellen sich Nam Guan Ng, Geschäftsführer und Leiter des Bereichs „Global Smart Cities" bei Dell; Bilel Jamoussi, stellvertretender Direktor des ITU-Büros für Telekommunikationsstandardisierung; sowie John Li, Geschäftsführer der Abteilung „Global Government Business" bei Dahua Technology.

Der SCEWC 2026 erwartet 27.000 Besucher und über 1.100 Aussteller, darunter Google, Microsoft, NVIDIA, Dell Technologies und Veolia.

 

 

Fira Barcelona Logo

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.