Teilnahme an der führenden Elektronikmesse Südasiens in Bengaluru, Indien, vom 16. bis 18. September
Präsentation von Prozesstechnologien für Leistungshalbleiter – darunter BCD, SiC und GaN – bei gleichzeitiger Akquise neuer Kunden unter lokalen Fabless-Unternehmen
SEOUL, Südkorea, 20. August 2026 /PRNewswire/ -- DB HiTek, Koreas führende reine 8-Zoll-Foundry, gab bekannt, dass das Unternehmen an der electronica India 2026 teilnehmen wird, die vom 16. bis 18. September (Ortszeit) in Bengaluru, Indien, stattfindet. Das Unternehmen strebt an, die Beziehungen zu lokalen Kunden zu stärken und seine Präsenz auf dem indischen Markt auszubauen.
Die electronica India, die in Bengaluru – Indiens „Silicon Valley" – stattfindet, ist Südasiens führende Fachmesse für elektronische Komponenten, Systeme, Anwendungen und zugehörige Lösungen. Auf der Veranstaltung wird DB HiTek seine wichtigsten Prozesstechnologien präsentieren, darunter seinen Flaggschiff-BCD-Prozess (Bipolar-CMOS-DMOS) sowie Leistungshalbleiter der nächsten Generation auf SiC- (Siliziumkarbid) und GaN- (Galliumnitrid) Basis. Das Unternehmen strebt zudem den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen mit lokalen Fabless-Unternehmen an.
Angetrieben durch starke politische Unterstützung seitens der Regierung und aktive Investitionen wächst Indiens Halbleiter-Ökosystem rasant. Lokale Unternehmen, die ihr Geschäft auf Chip-Design-Dienstleistungen aufgebaut haben, expandieren nun in die Entwicklung eigener Halbleiterprodukte – ein Trend, der voraussichtlich die Nachfrage nach Foundry-Dienstleistungen steigern wird. Als Reaktion auf diese Marktdynamik hat DB HiTek die Zusammenarbeit mit indischen Fabless-Unternehmen verstärkt und plant, die Messe zu nutzen, um den Kontakt zu potenziellen Kunden auszubauen.
Auf der Messe wird sich DB HiTek auf seine Prozesstechnologien für Leistungshalbleiter konzentrieren, ein Bereich, in dem das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil aufgebaut hat. Sein Flaggschiff, der BCD-Prozess, hat eine kumulierte Wafer-Auslieferungszahl von 9 Millionen erreicht, und das Unternehmen nutzt seine umfangreiche Erfahrung in der Serienfertigung sowie sein Prozess-Know-how, um in hochwertige Anwendungen im Automobil- und Industriesektor zu expandieren.
Im Bereich der Leistungshalbleiter der nächsten Generation wird DB HiTek seine Fortschritte bei der Entwicklung von SiC- und GaN-Prozessen sowie seine Roadmap für die Serienproduktion vorstellen. Das Unternehmen hat vor Kurzem die Prozessqualifizierung für seinen 1.200-V-SiC-MOSFET abgeschlossen und plant, die Qualifizierung für seinen 650-V-GaN-Prozess bis Dezember dieses Jahres abzuschließen. Derzeit laufen bei strategischen Kunden Leistungsbewertungen der Produkte unter Verwendung dieser Prozesse.
Darüber hinaus wird DB HiTek verschiedene spezialisierte Prozesstechnologien vorstellen – darunter Röntgen-, Global-Shutter-, SPAD- (Single-Photon-Avalanche-Diode) und andere spezielle CIS-Technologien sowie Mixed-Signal-/HF-Prozesse –, um seinen Kundenstamm in der Region weiter auszubauen.
Ein Vertreter von DB HiTek erklärte: „Indien ist ein Markt, auf dem das rasante Wachstum lokaler Fabless-Unternehmen und des Halbleiter-Ökosystems neue Geschäftsmöglichkeiten schafft." Er fügte hinzu: „Durch unsere Teilnahme an der electronica India wollen wir unsere Beziehungen zu lokalen Kunden stärken und auf der Grundlage unserer Stärken bei Leistungshalbleitern und Spezialprozessen weiterhin neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen."
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.