Die neuen Chip-Widerstände der „SDR01-Serie" von ROHM mit hoher Überspannungsfestigkeit erreichen eine Nennleistung von 0,33 W im 0402-Gehäuseformat

15.09.2026

KYOTO, Japan, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- ROHM Co., Ltd. hat die „SDR01-Serie" von Chip-Widerständen mit hoher Überspannungsfestigkeit entwickelt, die im Format 0402 (1005 metrisch) eine hohe Nennleistung von 0,33 W erreichen. Die Serie wurde für elektronische Geräte entwickelt, bei denen die Bestückungsdichte stetig zunimmt, und eignet sich hervorragend für Anwendungen in den Bereichen Automobil, Industrie, Unterhaltungselektronik und KI-Server. Die neuen Produkte tragen dazu bei, Platz auf der Leiterplatte zu sparen und die Anzahl der Bauteile zu reduzieren, indem sie den Austausch größerer Widerstände sowie die Konsolidierung mehrerer Widerstände ermöglichen und dabei die für Überspannungsschutz-Chipwiderstände erforderliche Zuverlässigkeit gewährleisten.

Produktübersichtsseite der SDR01-Serie: https://www.rohm.com/products/resistors/high-reliability-resistors/high-anti-surge-chip-resistors?PS_ResistorSize=1005(0402)#parametricSearch

Abbildungen: Produktmerkmale

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Da elektronische Geräte immer funktionsreicher werden und einen höheren Leistungsbedarf haben, steigt in den Bereichen Automobil, Industrie und Konsumgüter die Nachfrage nach elektronischen Bauteilen, die kompakte Abmessungen mit einer hohen Belastbarkeit verbinden. Diese Trends führen zudem zu einem steigenden Bedarf an kleineren, hochzuverlässigen Chip-Widerständen, darunter auch Produkte zum Schutz vor Überspannungen. In Stromversorgungsschaltungen und im Bereich von Schnittstellen sind eine hohe Stoßspannungsfestigkeit und Schutz vor elektrostatischer Entladung (ESD) sowie eine hohe Leistungsfähigkeit erforderlich.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat ROHM die Auslegung des Widerstandselements und der Elektroden der SDR01-Serie optimiert. Dadurch lässt sich bei der Baugröße 0402 eine hohe Nennleistung gewährleisten und gleichzeitig die Zuverlässigkeit sicherstellen, die von Chip-Widerständen mit hoher Überspannungsfestigkeit erwartet wird.

Die neuen Produkte gewährleisten eine Leistung von 0,33 W bis zur Nennanschlusstemperatur von Tk = 125 °C. Dadurch lassen sie sich leichter in thermisch anspruchsvollen Umgebungen einsetzen, beispielsweise bei einer hohen Bestückungsdichte und im Umfeld wärmeerzeugender Bauteile, was zur Entlastung beim thermischen Design beiträgt.

Zudem erreichen diese Produkte einen TCR von ± 100 ppm/°C im Widerstandsbereich von 10 Ω ≤ R ≤ 2,2 MΩ. Durch die Unterdrückung von durch Temperaturänderungen verursachten Schwankungen des Widerstandswerts sorgen die Produkte für einen stabilen Schaltkreisbetrieb und tragen zu kleineren, zuverlässigeren Stromversorgungsschaltungen und Peripherieschnittstellenschaltungen bei.

ROHM wird sein Sortiment an hochzuverlässigen Chip-Widerständen weiter ausbauen und so zu einer stärkeren Miniaturisierung, einer höheren Belastbarkeit und einer höheren Zuverlässigkeit bei elektronischen Geräten beitragen.

Pressemitteilung: https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-09-10_news_resistor&defaultGroupId=false 

Informationen zu ROHM: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202609035220-O1-VsjR7JRC.pdf 

Logo: https://cdn.kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M106254/202512100752/_prw_PI2fl_eye2CRM2.jpg 

Offizielle Website: https://www.rohm.com/ 

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.