SINGAPUR und AMSTERDAM, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- SWI Capital Holding Ltd (Euronext Amsterdam: SWICH) („SWI Group") bestätigt heute die strategische Neuausrichtung, die ihre Geschäftsstrategie im vergangenen Jahr grundlegend verändert hat: Über 80 % des Kapitals der Gruppe sind nun in eine transatlantische Plattform für digitale Infrastruktur mit einer Leistung von über 4 GW investiert, wobei angestrebt wird, diesen Anteil auf 90 % zu erhöhen.
Unter der Führung der Mitbegründer Max-Hervé George und Jaume Sabater entwickelte sich die SWI Group zu einer börsennotierten Investmentgruppe, die neben ihren etablierten Vermögensverwaltungsaktivitäten ihr Eigenkapital in wachstumsstarke Chancen auf dem Privatmarkt investiert. Die Gruppe beschleunigt das Wachstum ihrer eigenen Investitionstätigkeit – mit Schwerpunkt auf Rechenzentren und KI-Infrastruktur – und erwartet für 2026 ein zweistelliges Bilanzwachstum.
SWI DIGITAL
Mit Unterstützung von Morgan Stanley & Co LLC, die als exklusiver Finanzberater für die Übernahme fungierte, hat die SWI Group durch Übernahmen und Umstrukturierungen eine Mehrheitsbeteiligung von über 70 % an GDA erworben, das in SWI Digital umbenannt wird und künftig als die auf den US-Markt ausgerichtete digitale Infrastrukturplattform der Gruppe dienen wird.
DIGITALE INFRASTRUKTUR ALS MOTOR DER WERTSCHÖPFUNG
Die SWI Group hat ihre Kapitalallokation strategisch auf die digitale Infrastruktur ausgerichtet und in den letzten fünf Jahren konsequent in diesen Sektor investiert, um ein Portfolio in Europa und den USA mit einer Gesamtleistung von über 4 GW aufzubauen. Derzeit fließen mehr als 80 % des Kapitals der SWI Group in die digitale Infrastruktur, dieser Anteil soll im Laufe der Zeit auf über 90 % erhöht werden. Die Investitionen der SWI Group in die digitale Infrastruktur konzentrieren sich auf zwei Plattformen:
VON LAND UND STROM ZUR RECHENLEISTUNG: HPC UND GPU-AS-A-SERVICE
Über den Besitz von Grundstücken, Strom und Rechenzentrumskapazitäten hinaus bewegt sich die SWI Group in der Wertschöpfungskette weiter in Richtung KI-Rechenleistung. Die Gruppe wird ihr eigenes, äußerst erfahrenes Team sowie ihre solide Bilanzstruktur nutzen, um ihre firmeneigene KI-Cloud-Plattform intern zu entwickeln, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Entwicklern GPU-beschleunigte Rechenleistung bereitstellen soll.
Durch die Kombination der energetisierten Standorte von AiOnX und GDA mit der HPC-Ebene der Gruppe verfügt SWI über einen vertikal integrierten Stack für digitale Infrastruktur, der es der Gruppe ermöglicht, auf jeder Ebene der KI-Infrastrukturkette Mehrwert zu generieren.
POLARISE-TRANSAKTION
Im Zusammenhang mit der Anfang dieses Jahres angekündigten Partnerschaft mit Polarise haben beide Parteien einvernehmlich beschlossen, den ursprünglich geplanten Abschluss dieser Transaktion nicht weiter zu verfolgen.
Anstatt eine Mehrheitsbeteiligung an Polarise zu erwerben, wird die SWI Group Finanzmittel bereitstellen, um die strategische Expansion von Polarise zu beschleunigen; die beiden Unternehmen bleiben getrennt und werden jeweils ihren eigenen Weg gehen.
STRATEGISCHE INITIATIVEN ÜBER DIE DIGITALE INFRASTRUKTUR HINAUS
Über die digitale Infrastruktur hinaus verfügt die SWI Group weiterhin über ein breit gefächertes Portfolio an Beteiligungen mit unterschiedlichen Renditetreibern. Dazu gehören:
Max-Hervé George, Mitbegründer und Geschäftsführer der SWI Group, erklärte: „Unsere Transformation zu einer börsennotierten Investmentgruppe hat uns die bilanzielle Stärke und die Flexibilität verschafft, um die Trends zu unterstützen, von denen wir glauben, dass sie das nächste Jahrzehnt prägen werden. Die digitale Infrastruktur steht im Mittelpunkt dieser Überzeugung, und die Gründung von SWI Digital ist ein entscheidender Schritt für die Gruppe."
Jaume Sabater, Mitbegründer der SWI Group und Geschäftsführer von Stoneweg, fügte hinzu: „Die Notierung an der Euronext Amsterdam hat es uns ermöglicht, uns auf die disziplinierte und zielgerichtete Investition unserer eigenen Bilanzmittel zu konzentrieren. Dies versetzt die Gruppe in die Lage, Wertsteigerungen zügig und in großem Umfang zu realisieren. Der vollständige Erwerb unserer Mehrheitsbeteiligung an GDA ist der bislang deutlichste Beweis für diese Strategie."
Diese Pressemitteilung enthält Insiderinformationen im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014.
INFORMATIONEN ZUR SWI GROUP
Die SWI Group (SWI Capital Holding Ltd) ist eine weltweit tätige Investmentgruppe, die sich auf private Märkte spezialisiert hat und an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH notiert ist. Die aus der Fusion von Icona und Stoneweg hervorgegangene Gruppe investiert ihr eigenes Kapital in digitale Infrastruktur, Immobilien und andere Anlagechancen auf privaten Märkten und verbindet dabei einen unternehmerischen Ansatz mit institutioneller Disziplin. Weitere Informationen finden Sie unter www.swi.com.
Website: www.swi.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, darunter Aussagen zur Strategie der SWI Group, zur Portfoliozusammensetzung sowie zur geplanten Umfirmierung von GDA in SWI Digital. Derartige Aussagen beruhen auf aktuellen Erwartungen und Annahmen und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Ereignisse wesentlich von den ausdrücklich oder implizit genannten abweichen. Insbesondere kann nicht garantiert werden, dass eine der hierin genannten Transaktionen, Umstrukturierungen oder Börsennotierungen zu den beschriebenen Bedingungen, überhaupt oder innerhalb des angegebenen Zeitrahmens abgeschlossen wird. Die SWI Group übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf, zur Zeichnung oder zum Verkauf von Wertpapieren dar und ist auch nicht Bestandteil eines solchen Angebots oder einer solchen Aufforderung.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.