DJI Dock 4: erste Drohnen-Dockingstation mit automatischem Akkuwechsel in 25 Sekunden für jederzeit einsatzbereite Unterstützung aus der Luft

14.10.2026

DJI Dock 4  kommt mit der neuen DJI Matrice 5TD, die mit Weitwinkel- und Infrarotkameras, mmWave-Radar, LiDAR und KI-gestützter Echtzeiterkennung von 17 Objektarten ausgestattet ist

SHENZHEN, China, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- DJI, der weltweit führende Anbieter ziviler Drohnen und kreativer Kameratechnologie, stellt heute das DJI Dock 4 vor. Es ist die erste Drone-in-a-Box-Lösung von DJI mit automatisiertem Akkuwechsel in nur 25 Sekunden und gilt als neuer Maßstab für den kontinuierlichen Drohneneinsatz. Mit dieser neuen Funktion können Einsatzkräfte die Zeitspanne zwischen dem Eingang einer Meldung und dem Erreichen eines umfassenden Lageüberblicks deutlich verkürzen. Dadurch können Teams Einsatzorte schneller beurteilen und den Einsatzkräften vor Ort bessere Echtzeitinformationen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist das DJI Dock 4 mit der neuen DJI Matrice 5TD ausgestattet, einer Drohne für den professionellen Einsatz mit mehreren Sensoren für mehr Vielseitigkeit und zuverlässigere Flüge bei Tag und Nacht. In Kombination mit der DJI O4 Ground Station kann eine Drohne von einer noch höher gelegenen Position aus eingesetzt werden, um auch in Umgebungen mit Hindernissen eine stabile Kommunikation zu gewährleisten. Als Dock-as-a-First-Responder-Lösung (DFR) gewährleistet das DJI Dock 4 jederzeit einsatzbereite Unterstützung aus der Luft für die öffentliche Sicherheit, die Notfallhilfe, die Inspektion abgelegener Infrastruktur, die nächtliche Überwachung und die Vermessung.

DJI Dock 4 Features New DJI Matrice 5TD

In Sekundenschnelle startklar für kürzeste Reaktionszeiten 

Mit dem DJI Dock 4 kann die Matrice 5TD nach Erteilung eines Befehls aus der Ferne sofort gestartet werden. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21 m/s kann die Drohne noch vor den Einsatzkräften vor Ort eintreffen und dank eines Livestreams mit geringer Latenz und einer schnellen Datenübertragung ein Lagebild in Echtzeit liefern. Aufgrund der dedizierten Videoübertragungsarchitektur beträgt die Latenz zwischen Drohne und Cloud lediglich bis zu 160 ms und ist damit rund 32 Prozent niedriger als bei der Vorgängergeneration, was eine flüssigere Live-Ansicht bietet. Um eine kontinuierliche Unterstützung bei Notfalleinsätzen zu gewährleisten, kann das DJI Dock 4 einen vollautomatischen Akkuwechsel in nur 25 Sekunden durchführen und die Zeit zwischen den Flügen von einer 30-minütigen Ladezeit auf wenige Sekunden verkürzen. Darüber hinaus ermöglicht die Matrice 5TD eine Flugzeit von bis zu 59 Minuten, sodass bei einem Start eine größere Fläche abgedeckt werden kann.

Nah und fern, bei Tag und Nacht   

Die Matrice 5TD kombiniert Teleaufnahmen, Infrarotaufnahmen, Laserentfernungsmessung und Vollfarb-Nachtsicht und liefert dabei eine Genauigkeit von bis zu 10 cm bei Luftaufnahmen mit 12 MP. Dank mehrerer Sensoren kann die Drohne eine Vielzahl von Szenarien bei Tag und Nacht abdecken, ohne das Fluggerät wechseln zu müssen. Zu den wichtigsten Bildgebungsfunktionen gehören:

  • 11-facher Telezoom: Erfasst mit einer äquivalenten Brennweite von 252 mm Details aus bis zu 400 m Entfernung, einschließlich selbst kleinster Defekte an Stromleitungen in 100 m Entfernung.
  • Infrarotkamera: Erkennt Überhitzungen und beschädigte Isolatoren mit einer Auflösung von bis zu 2560 × 2048 im UHR-Modus sowie mit 2K-Aufnahmen und 32-fachem Zoom bei Nacht.
  • Fusionsmodus: Strukturumrisse und Wärmeverteilungen lassen sich in einem Bild erfassen, indem die Aufnahmen des sichtbaren und infraroten Lichts mit den Fusionsmodi „Kantenfusion" oder „Überlagerungsfusion" kombiniert werden.
  • Verbesserte Leistung bei Nacht: Mit der 4K-Nachtsicht mit hoher Bildrate lassen sich auch ohne Scheinwerfer Vollfarbaufnahmen erfassen. Die Kamera kann außerdem mit dem NIR-Zusatzlicht für Schwarz-Weiß-Nachtsicht kombiniert werden.
  • 3 km Laserentfernungsmessung: Entfernungsdaten und PinPoint-Koordinaten können für Inspektionen von Stromleitungen, Rettungseinsätze oder die Einschätzung der Ausdehnung von Waldbränden in das Livebild eingeblendet werden.

Robuster Schutz für zuverlässige Flüge auch in anspruchsvollen Umgebungen   

Die Matrice 5TD ermöglicht durch das Zusammenspiel eines dreidirektionalen mmWave-Radars, eines rotierenden LiDARs und eines sechsdirektionalen visuellen Sensorsystems eine präzise Hinderniserkennung, selbst in Umspannwerken mit dicht angeordneten aktiven Anlagen oder im Umfeld sich kreuzender Stromleitungen.

Die Hinderniserkennung für dünne, drahtartige Objekte kann selbst nachts Hindernisse wie Stromleitungen erkennen. Die sechs hochauflösenden Fischaugen-Sensoren für schlechte Lichtverhältnisse ermöglichen zudem eine Vollfarberkennung in sechs Richtungen und tragen dazu bei, die Hinderniserkennung auch nachts bei Stadtbeleuchtung aufrechtzuerhalten. In Kombination mit der O4 Ground Station lässt sich das Signal der Matrice 5TD erweitern, sodass ein Einsatz zum Beispiel auch zwischen Hochhäusern oder hinter Umspannwerkswänden möglich ist.

Verbesserte Sicherheit, mehr Nutzlast   

Das DJI Dock 4 kann bei extremen Temperaturen von -40 °C bis 50 °C zuverlässig betrieben werden. Bei Frost werden die Akkus von der Dockingstation automatisch vorgewärmt, während bei großer Hitze die Klimaanlage zum Einsatz kommt. Die Funktion „Abstieg und Rückkehr bei Überschreitung der Windgeschwindigkeit" der Matrice 5TD sorgt außerdem dafür, dass die Drohne auch bei extremen Wetterbedingungen sicher zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Sie kann zudem bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 12 m/s starten, landen und betrieben werden. Wenn die Windgeschwindigkeit während der Rückkehr der Drohne plötzlich zunimmt, verringert sie die Flughöhe und navigiert selbst über Berge und Wälder sicher zum Ausgangspunkt zurück. Darüber hinaus können Einsatzkräfte Zubehör und Nutzlasten mit einem Gewicht von bis zu 450 g flexibel kombinieren, beispielsweise Lautsprecher, Scheinwerfer und Fallschirme. Die integrierte anpassbare Warnleuchte kann zudem bei Sicherheitspatrouillen ohne zusätzliche Installation aktiviert werden.

KI-gestützter Workflow für intelligente Lageerfassung 

Dank integrierter KI erkennt die Matrice 5TD jetzt 17 Objektarten in Echtzeit, darunter Autos, Boote und Tiere. Über das virtuelle Cockpit von DJI FlightHub 2 können Einsatzkräften zudem gezielt nach bestimmten Objekten per Text oder Bild suchen. Benachrichtigungen per SMS, E-Mail oder Plattformmeldung können so eingerichtet werden, dass sie bei erkannten Anomalien Meldungen auslösen und Aktionen wie Schnappschüsse, Aufnahmen, Tracking oder Schwebeflug starten. Darüber hinaus kann eine KI-Echtzeiterkennung in Live-Feeds durchgeführt werden.

Branchenführende Datensicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben   

DJI räumt der Datensicherheit höchste Priorität ein und gibt Kund:innen die Kontrolle über ihre Daten. Seit 2017 lässt das Unternehmen seine Produkte regelmäßig von unabhängigen Dritten auf ihre Sicherheit prüfen und zertifizieren, darunter OnDefend, Booz Allen Hamilton, FTI Consulting und Kivu Consulting. Das Flugabbruchsystem (FTS)-Modul von DJI ist eine wichtige technische Voraussetzung für die C6-Konformität und bietet der Matrice 5TD eine zusätzliche Sicherheitsebene für den Betrieb durch Unternehmen in streng reguliertem Luftraum. Das FTS kann während des Betriebs manuell ausgelöst werden, um die Propeller der Drohne anzuhalten. Bei einer Überschreitung der Geocaging-Grenze wird es automatisch ausgelöst und bricht den Flug umgehend ab.

DJI Care Enterprise Plus und offizieller erweiterter DJI Garantieservice 

DJI Care Enterprise Plus bietet zusammen mit dem offiziellen erweiterten DJI Garantieservice umfassenden Schutz für die DJI Matrice 5TD. Für DJI Dock 4 wird DJI Care Enterprise Plus erstmals angeboten und ermöglicht den kostenlosen Austausch von anspruchsberechtigten Reparaturmaterialien innerhalb des vorgesehenen Leistungsumfangs. Für die Matrice 5TD bietet DJI Care Enterprise Plus flexible, vom Leistungsumfang abhängige Reparaturservices, einschließlich eines Akku-Austauschs pro Jahr sowie des neu hinzugefügten Flyaway-Schutzes. Darüber hinaus verlängert der offizielle erweiterte DJI Garantieservice die Garantiezeit um ein Jahr und bietet schnellen, professionellen technischen Support, um einen zuverlässigen Betrieb im Arbeitsalltag zu gewährleisten.

Verfügbarkeit 

DJI Dock 4 ist über autorisierte DJI Enterprise Händler erhältlich. 

Weitere Informationen: https://brnw.ch/21x63EH

Kontaktieren Sie uns: https://enterprise.dji.com/dock-4#565403 

1Alle Daten wurden mit einem Produktionsmodell in einer kontrollierten Umgebung gemessen. Einige Funktionen sind nur in Kombination mit bestimmten DJI Drohnen verfügbar und stehen möglicherweise nicht in allen Regionen und Ländern zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer offiziellen Website: https://enterprise.dji.com/dock-4

Über DJI

Seit 2006 prägt DJI mit wegweisenden Innovationen im Bereich ziviler Drohnen die Entwicklung der Branche weltweit. Unsere Technologien haben Menschen erstmals das Abheben ermöglicht, Visionärinnen und Visionären geholfen, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, und Profis dabei unterstützt, ihre Arbeitsweise grundlegend zu verändern. Heute setzt sich DJI dafür ein, eine bessere Welt zu schaffen und den menschlichen Fortschritt kontinuierlich voranzutreiben. Mit lösungsorientiertem Denken und echter Neugier hat DJI seine Ambitionen auf Bereiche wie erneuerbare Energien, Landwirtschaft, öffentliche Sicherheit, Vermessung und Mapping sowie die Inspektion von Infrastruktur ausgeweitet. In jedem dieser Einsatzbereiche schaffen DJI Produkte weltweit Erlebnisse, die das Leben der Menschen heute auf vielfältigere und nachhaltigere Weise bereichern als je zuvor.

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.