DR Flavors & Ingredients: 100 Jahre Erfahrung mit pflanzlichen Inhaltsstoffen für den globalen Markt

07.10.2026

Mit seiner internationalen Präsenz und seiner führenden Position auf dem brasilianischen Markt vereint das Unternehmen ein Jahrhundert an Fachkompetenz und ein Portfolio an standardisierten Extrakten, darunter Guarana, Acerola und Yerba Mate, die in Lebensmitteln, Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz kommen.

JARAGUÁ DO SUL, Brasilien, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Nachfrage nach natürlichen und funktionellen Inhaltsstoffen veranlasst die Branche dazu, nach Lösungen zu suchen, die Leistungsfähigkeit, Qualität und Konsistenz vereinen. Im Jahr 2025 gaben 41 % der Amerikaner laut dem International Food Information Council (IFIC) an, beim Kauf von Lebensmitteln und Getränken auf die Angabe „natürlich" zu achten. Vor diesem Hintergrund baut DR Flavors & Ingredients seine internationale Präsenz mit einem Portfolio an standardisierten Extrakten und getrockneten Inhaltsstoffen aus einer breiten Palette pflanzlicher Rohstoffe weiter aus.

DR Flavors & Ingredients headquarters in Brazil.

Zu den Highlights zählen Guarana, Acerola und Yerba Mate – Inhaltsstoffe, die die biologische Vielfalt Brasiliens sowie die Kompetenz des Unternehmens in den Bereichen Extraktion, Standardisierung und Entwicklung von Lösungen für die Branche widerspiegeln.

Guarana stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet und ist von Natur aus reich an Methylxanthinen wie Koffein und Theobromin. DR verfügt über die größte installierte Produktionskapazität Brasiliens für flüssige Guarana-Extrakte. Außerdem werden Pulvervarianten und Zutaten mit einem Koffeingehalt von bis zu 30 % angeboten.

Acerola bildet die Grundlage für das Vitamin-Ace®-Portfolio, das Extrakte und getrocknete Pulver mit einem Gehalt von bis zu 40 % natürlichem Vitamin C umfasst. Durch die umfassende Kontrolle über die Acerola-Lieferkette verwaltet DR jede Phase – von der Beschaffung über die Verarbeitung der Inhaltsstoffe bis hin zur Standardisierung – und gewährleistet so Rückverfolgbarkeit, Versorgungssicherheit und Gleichbleibende Qualität von Charge zu Charge. Ein Highlight ist Vitamin-Ace®40, der weltweit einzige Inhaltsstoff, der auf 40 % natürliches Vitamin C standardisiert ist und in trägerstofffreier Form erhältlich ist.

Yerba Mate ist seit Jahrzehnten Teil der Unternehmensgeschichte. Als Pionier bei der Entwicklung von Technologien zur Gewinnung von Koffein aus dem Rohstoff bietet DR nun das MateActive-Portfolio an, das grüne und geröstete Extrakte umfasst, die hinsichtlich ihres Gehalts an natürlichem Koffein und Chlorogensäuren standardisiert sind.

DR Flavors & Ingredients wurde 1925 in Brasilien von deutschen Einwanderern gegründet und vereint Fachwissen im Bereich der Lieferkette, Innovation sowie Extraktions- und Standardisierungstechnologien, um natürlich gewonnene Inhaltsstoffe mit hohen Qualitäts- und Konsistenzstandards sowie einzigartigen Spezifikationen zu entwickeln. Heute verfügt das Unternehmen über sechs Forschungs- und Entwicklungszentren, sechs Produktionsstätten sowie Spezialisten für Inhaltsstoffe und Sensorik. Das Unternehmen unterhält Vertriebsniederlassungen in den USA, China und Polen, bedient Kunden in mehr als 70 Märkten und arbeitet nach einem globalen Qualitätssystem mit Zertifizierungen wie FSSC 22000, Koscher, Halal und Bio.

KONTAKT: drfi@drfi.com

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.