Geekplus eröffnet sein European Innovation Lab in Düsseldorf, um die KI-gestützte Robotik europaweit voranzutreiben

17.09.2026

DÜSSELDORF, Allemagne, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Geekplus, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Lagerrobotik, hat am Mittwoch, den 16. September 2026, sein neues European Innovation Lab in Düsseldorf eröffnet – ein bedeutender Meilenstein für die Expansion des Unternehmens in Europa. 

Innovation Lab Opening

An der Eröffnungsfeier nahmen mehr als 150 führende Vertreter der Branche teil, darunter Vertreter von GXO, DSV und LPP Logistics sowie Josef Hinkel, stellvertretender Bürgermeister von Düsseldorf. Damit wurde die Rolle des Labors als Testumgebung für führende Logistikunternehmen in der EMEA-Region unterstrichen, wobei das Motto „AI in Motion. Rooted in Europe" einen Ausblick auf die Zukunft gibt: menschliche Erkenntnisse und Absichtserklärungen in Zusammenarbeit mit KI-gestützten Agenten und Robotik. 

„Düsseldorf steht für Offenheit, internationale Zusammenarbeit und zukunftsweisende Technologien. Als Stadt setzen wir uns dafür ein, die richtigen Rahmenbedingungen für ein leistungsfähiges internationales Innovationsökosystem zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass Geekplus unsere Stadt als Standort für sein neues Innovationslabor gewählt hat und nun zu diesem dynamischen Netzwerk beiträgt." – Josef Hinkel, stellvertretender Bürgermeister von Düsseldorf. 

Ein neues europäisches Zentrum für fortschrittliche Robotik und die praktische Anwendung künstlicher Intelligenz

Das Geekplus European Innovation Lab ist eine Premiere für das Unternehmen in Europa – ein einzigartiges Technologie- und Innovationslabor, in dem Partner und Kunden die KI-Robotersysteme, die die Logistik revolutionieren, hautnah erleben und testen können.

Mit der Eröffnung des neuen Zentrums in Düsseldorf bekräftigt Geekplus sein Engagement für europäische Kunden und unterstützt gleichzeitig das gesamte Ökosystem für zukünftige Logistikinnovationen. Das Hub wurde konzipiert, um Unternehmen dabei zu helfen, den technologischen Wandel hin zu agentenbasierten Fähigkeiten zu meistern. Es demonstriert, wie „Gravity" – das einheitliche, verkörperte KI-Framework von Geekplus für komplexe physische Aufgaben mit langfristigem Horizont – zu praktischen Verbesserungen im realen Lagerbetrieb und zu zukunftssicherer Entscheidungsfindung führen kann. 

„Die Eröffnung des Geekplus Innovation Centre in Düsseldorf ist ein entscheidender Schritt, um KI-gesteuerte Lagerrobotik genau den europäischen Kunden näherzubringen, die die nächste Ära prägen werden. Dieses Zentrum ermöglicht es Unternehmen, das gesamte Ökosystem in Aktion zu erleben – von Arbeitsabläufen, bei denen Menschen und Automatisierung zusammenarbeiten, bis hin zu humanoiden Robotern und Logistiksoftware –, damit sie gemeinsam den Schritt vom Interesse zur selbstbewussten Einführung gehen können." — Hong Yu, Leiter EMEA bei Geekplus Europe.

Die Zukunft der Lagerautomatisierung unter einem Dach

Die Anlage ist ein in Europa einzigartiger Ort, an dem Besucher eine breite Palette an Robotiklösungen aus einer Hand erleben können. Dies ermöglicht ein tieferes Verständnis dafür, wie verschiedene Systeme in unterschiedlichen Logistikszenarien funktionieren. 

Das Lab präsentiert Funktionen, die viele Kunden nur schwer an einem einzigen Ort beurteilen können, darunter Logistikdemonstrationen mit Person-zu-Automation-Konzepten wie „Pallet-to-Person", „Tote-to-Person" und „Shelf-to-Person" sowie humanoide Lösungen und Logistiksoftware. Besucher können derzeit einige der weltweit neuesten Innovationen im Bereich der Robotik begutachten, darunter den humanoiden Roboter „Gino 1", das „RoboShuttle Hyper" und die integrierte Roboterarm-Kommissionierstation in Verbindung mit dem „Geekplus Gravity"-System. Es wird zudem als Innovations-Testzentrum für zukünftige Lösungen dienen. Geekplus positioniert das Zentrum als Ort, an dem Besucher diese Kombination aus Robotik-Funktionalität, Automatisierungs-Interaktionsmethoden und unterstützender Logistiksoftware erleben können, die gemeinsam widerspiegeln, was in modernen Lagerumgebungen möglich wird. Es ist als aktives und kundenorientiertes Zentrum konzipiert, wobei Geekplus jeden Monat Besichtigungen sowie branchenspezifische Themen-Tage veranstaltet. Geekplus rechnet mit mehr als 1.000 Besuchern pro Jahr, was die Rolle des Zentrums als langfristige europäische Plattform für Weiterbildung, Engagement und die Erforschung von Lösungen im Bereich der Robotik stärkt.

„Bei Geekplus brauchen unsere europäischen Kunden keine weiteren Versprechungen – sie brauchen Klarheit, Vertrauen und messbare Ergebnisse. Das Geekplus Innovation Lab bietet Vertriebs- und Betriebsteams einen Ort, an dem sie KI-gesteuerte Robotik durchgängig validieren können und nachvollziehen können, wie sich autonome Fähigkeiten in tatsächliche Lagerleistung umsetzen lassen, und schneller von der Evaluierung zur Einführung in ganz Westeuropa übergehen können." — Rinus Geurts, Vertriebsleiter für Westeuropa bei Geekplus.

Anera, CMC Packaging Automation und KEMARO sind die offiziellen Hauptsponsoren dieser Veranstaltung.

Bilder von dem Event finden Sie hier: 

https://fromsmash.com/Geek-Innovation-Lab-Launch-Event 

Pressekontakt: 

Lukas Stomberg 

Email: lstomberg@hopscotch.one

Phone: +353 1 556 9701

Alexandra Brun 

Email: abrun@hopscotch.one

Phone: +353 1 556 9728

Über Geekplus 

Geekplus ist ein weltweit führender Anbieter von Technologien im Bereich der mobilen Robotik und entwickelt innovative Robotiklösungen für die Auftragsabwicklung. Mehr als 950 weltweit führende Unternehmen nutzen die Lösungen von Geekplus, um eine flexible, zuverlässige und hocheffiziente Automatisierung für Lager und das Lieferkettenmanagement zu realisieren.

Geek+ Logo

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.