nobilia und Coohom schließen strategische globale Partnerschaft, um die Zukunft der Küchenplanung mit Spatial Intelligence neu zu definieren

23.09.2026

VERL, Deutschland, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Mit einem wegweisenden Schritt für die globale Einrichtungsbranche haben nobilia und Coohom eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Diese Allianz verbindet die absolute Spitze der europäischen Küchenfertigung mit der weltweit fortschrittlichsten Spatial-Intelligence-Technologie und beeinflusst damit, wie Menschen ihre Traumräume planen und kaufen.

Die Partnerschaft steht für eine leistungsstarke Verbindung aus Branchenführerschaft und bahnbrechender Innovation. nobilia bringt über 80 Jahre Tradition, deutsche Präzision und umfassende Expertise in der Küchenfertigung ein. Coohom, anerkannt als weltweit größte Plattform für Raumgestaltung, steuert seine praxiserprobten Spatial-Intelligence-Kompetenzen bei und unterstützt damit mehr als 47.000 Unternehmenskunden in über 200 Ländern und Regionen – vollständig verfügbar in 16 Sprachen. Entscheidend ist, dass das Technologieportfolio von Coohom einen nahtlosen digitalen Workflow schafft, der Online-Inspiration und Raumgestaltung direkt mit automatisierter Angebotserstellung, Auftragsmanagement und Fabrikproduktion verbindet. Damit wird die entscheidende Grundlage für eine echte digitale End-to-End-Transformation geschaffen.

Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht die Einführung des AI Planner, eines intelligenten Beschleunigers, der die Omnichannel Customer Journey grundlegend verändert. Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Bildgeneratoren oder Designtools, die lediglich digitale Illusionen erzeugen, schafft Coohoms Spatial Intelligence eine berechenbare physische Realität. Durch die direkte Integration des AI Planner in die Online-Touchpoints der nobilia-Händler entwickeln die Unternehmen das Kundenerlebnis vom passiven Durchblättern eines Katalogs hin zur interaktiven gemeinsamen Gestaltung weiter.

Verbraucher können ihre Wunschküche nun mühelos online mit realen, tatsächlich produzierbaren Produkten von nobilia visualisieren. Diese interaktive Einbindung erfasst nahtlos die konkreten Absichten und Bedürfnisse der Verbraucher und verwandelt Website-Traffic in hochqualifizierte, datenreiche Leads. Kunden kommen mit einem greifbaren Entwurf ins Küchenstudio, sodass Händler wiederkehrende Entwurfsarbeiten überspringen und sich auf eine hochwertige Beratung konzentrieren können.

„Technologie sollte Branchenexpertise niemals ersetzen; ihr eigentlicher Zweck besteht darin, sie zu verstärken", sagte Jerry Chen, Senior Vice President bei Manycore und Leiter von Coohom. „Auf der Grundlage ausgereifter Technologien und umfassender Implementierungserfahrungen, die wir über viele Jahre hinweg in China, im gesamten asiatischen Markt, in Nordamerika und Europa gesammelt haben, sind wir überzeugt, unser praxiserprobtes Spatial-Intelligence-System bei nobilia erfolgreich einsetzen zu können. Durch die Verbindung der Branchenführerschaft und Fertigungsexzellenz von nobilia mit den Spatial-Intelligence-Kompetenzen von Coohom wollen wir Küchenhändler mit schnelleren, intelligenteren und stärker vernetzten Tools unterstützen."

Matthias Keudel, Exportleiter bei nobilia, sagte: „Coohom wird unsere Händler dabei unterstützen, über neue Kanäle mehr Kunden zu erreichen. Nun möchten wir dies auf unser gesamtes ‚More than Kitchen'-Portfolio ausweiten."

Über die operative Effizienz hinaus signalisiert diese Partnerschaft einen Paradigmenwechsel: Raum- und Küchenplanung ist nicht länger nur ein nachgelagerter Prozessschritt, sondern der wirkungsvollste Marketingkanal des Einzelhandels. Diese Zusammenarbeit startet offiziell im Küchenbereich, doch die umfassende Anwendung im gesamten Wohnbereich ist bereits für den sofortigen Einsatz bereit. Die ausgereiften und weltweit bewährten KI-nativen Funktionen von Coohom verwandeln grundlegende Kundenanforderungen schon heute innerhalb von nur fünf Minuten in vollständige Wohnraumdesigns – von Kleiderschränken bis hin zu Badezimmermöbeln. Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft auf diese neuen Bereiche auszuweiten. In den kommenden drei bis fünf Jahren wird Spatial Intelligence rasch zum grundlegenden Betriebssystem der physischen Welt werden.

 

Gemeinsam digitalisieren nobilia und Coohom nicht nur Arbeitsabläufe. Sie etablieren einen neuen Standard, bei dem Küchenplanung das Unternehmenswachstum aktiv vorantreibt und als entscheidende Brücke zwischen digitaler Inspiration und physischer Transaktion dient. Genau das ist die Zukunft, die beide Unternehmen gestalten – und die Coohom in die globale Branche einbringt.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.