Phoenix Tower International unterzeichnet neue länderübergreifende Finanzierung über 6,5 Milliarden US-Dollar

31.08.2026

BOCA RATON, Florida, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Phoenix Tower International („PTI"), ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur für die drahtlose Kommunikation, gab heute den Abschluss einer neuen, länderübergreifenden Finanzierung im Wert von 6,5 Milliarden US-Dollar bekannt. Diese dient dazu, bestehende Kredite zusammenzuführen und erheblichen zusätzlichen finanziellen Spielraum zu schaffen, um das weitere Wachstum in bestehenden sowie neuen Märkten weltweit zu unterstützen.

(PRNewsfoto/Phoenix Tower International)

Die Transaktion umfasst Kreditfazilitäten in Höhe von umgerechnet 5,365 Milliarden US-Dollar, Kreditfazilitäten mit verzögerter Inanspruchnahme in Höhe von umgerechnet 635 Millionen US-Dollar sowie eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 500 Millionen US-Dollar und erstreckt sich auf alle 23 Länder, in denen PTI in Europa, Lateinamerika, der Karibik und den Vereinigten Staaten tätig ist. Die Erlöse aus den Kreditfazilitäten werden verwendet für: (i) die Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten, einschließlich damit verbundener Gebühren und Aufwendungen; (ii) die Finanzierung von Investitionsausgaben und Akquisitionen; und (iii) die Finanzierung des Betriebskapitalbedarfs. Der Abschluss der Transaktion ist für Ende September vorgesehen.

„Diese länderübergreifende Transaktion verschafft PTI die Kapitalstruktur und Flexibilität, um weiterhin in Infrastruktur zu investieren, die Gemeinden weltweit miteinander verbindet. Das starke Interesse der Kreditgeber spiegelt die Disziplin und Weitsicht wider, die unser Wachstum seit über einem Jahrzehnt vorantreiben, während wir unsere Plattform für drahtlose Infrastruktur ausgebaut und unseren Kunden wertschöpfende Lösungen bereitgestellt haben. Wir gehen davon aus, dass die bestehende Netzwerkarchitektur in den kommenden Jahren durch KI-Datenverkehr und den anhaltenden Anstieg des Datenverbrauchs erheblich belastet werden wird. Diese Finanzierung versetzt uns in die Lage, unseren Kunden weltweit weiterhin Dienstleistungen anzubieten und ihnen dabei zu helfen, ihre Ziele in Partnerschaft mit PTI zu erreichen", sagte Dagan Kasavana, Chief Executive Officer von PTI.

„Wir freuen uns sehr, diese Finanzierung in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet zu haben – die größte ihrer Art für ein privat geführtes Mastunternehmen in unserer Branche. Die Transaktion spiegelt das Vertrauen wider, das unsere Kreditpartner in PTI setzen, sowie die Stärke unseres Teams bei der Umsetzung in 23 Ländern. Sie wird es uns ermöglichen, unsere Kapitalstruktur zu vereinfachen, die Kreditkosten zu senken und zusätzliches Kapital zur Unterstützung unseres zukünftigen Wachstums zu erschließen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit einer so starken Kreditgebergruppe, während wir unsere globale Plattform weiter ausbauen", sagte Michael Bremer, Chief Financial Officer von PTI.

Informationen zu Phoenix Tower International

Phoenix Tower International (PTI) ist ein unabhängiges, weltweit tätiges Mobilfunkmastenunternehmen mit Hauptsitz in Boca Raton, Florida (USA). Das Unternehmen besitzt und betreibt mehr als 33.000 Mobilfunkstandorte in 23 Ländern und bietet als neutraler Infrastrukturanbieter allen Mobilfunknetzbetreibern offenen Zugang.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/phoenix-tower-international-unterzeichnet-neue-landerubergreifende-finanzierung-uber-6-5-milliarden-us-dollar-302864899.html

Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.