Neue Angebote helfen Herstellern bei Schutz und Verwaltung von OT-Umgebungen unabhängig von bereits getätigten Infrastrukturinvestitionen
MILWAUKEE, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute zwei neue Ergänzungen seiner SecureOT™-Lösungssuite für industrielle Cybersicherheit bekannt: Firewall Managed Services mit Fortinet sowie Infrastructure Managed Services. Sie bieten Herstellern mehr Flexibilität beim Schutz und Management von OT-Umgebungen, einschließlich der Unterstützung von Fortinet-Firewalls und bestehender, kundeneigener Infrastruktur.

Da Cyberbedrohungen für industrielle Betriebsabläufe weiter zunehmen und qualifizierte OT-Sicherheitsfachkräfte nach wie vor schwer zu finden sind, suchen Hersteller nach neuen Wegen, um ihre Resilienz zu stärken, ohne die Komplexität zu erhöhen. Die neueste Studie von Rockwell Automation ergab, dass Cybersicherheit mittlerweile zu den größten externen Geschäftsrisiken von Herstellern zählt. Dies spiegelt die wachsende Besorgnis angesichts zunehmender Vernetzung von IT- und OT-Umgebungen wider. Die neuen Services umfassen Rund-um-die-Uhr-Überwachung, Instandhaltung sowie professionelles Management. Sie helfen Fertigungsunternehmen dabei, Risiken zu verringern, ihre Resilienz zu erhöhen und die Verfügbarkeit aufrechtzuerhalten.
Firewall Managed Services mit Fortinet
Die Firewall Managed Services von Rockwell unterstützen jetzt auch Fortinet FortiGate-Firewalls. Damit steht Kunden eine breitere Palette von Standard-Hardwareoptionen zur Verfügung. FortiGate-Firewalls bringen hochleistungsfähige Sicherheit in OT-Umgebungen mit kosteneffizienter Skalierbarkeit über Standorte hinweg, fortschrittlicher Bedrohungserkennung auf Basis von OT-Bedrohungsdaten der FortiGuard Labs sowie niedrigeren Gesamtbetriebskosten als viele alternative Lösungen.
Im Rahmen dieses Services verwaltet Rockwell Fortinet-Firewalls im Auftrag des Kunden und übernimmt dabei die Überwachung, das Alarmmanagement, das Management von Regeländerungen, das Patchen und die Firmware-Updates. Kunden erhalten einen zentralen Ansprechpartner für die Überwachung und Wartung ihrer Firewall. Das Ziel ist Einfachheit durch einen Managed-Service-Vertrag, ein professionelles Team und eine Sorge weniger.
Infrastructure Managed Services
Infrastructure Managed Services bieten eine skalierbare, vollständig verwaltete Lösung, die die betriebliche Resilienz in industriellen Netzwerk- und Computing-Umgebungen stärkt. Durch die Kombination von globalem Rund-um-die-Uhr-Support und sicherer Überwachung mit Hardware-Lebenszyklusmanagement hilft sie Industrieunternehmen dabei, eine hohe Verfügbarkeit und Betriebszeit zu gewährleisten, Cyberrisiken zu reduzieren und Betriebskosten zu senken. Infrastructure Managed Services umfassen schlüsselfertige Lösungen zum Verwalten von robusten Architekturen, darunter Industrial Data Centers (IDC), VersaVirtual™ Appliance (VVA), Firewalls und Netzwerk-Switches.
Die Managed Services wurden nun erweitert, um Unternehmen bei der Verwaltung ihrer vorhandenen Infrastruktur zu unterstützen, einschließlich Servern, Virtualisierungsplattformen, Switches und Backup-Systemen von Anbietern wie Fortinet. Das Angebot richtet sich an Hersteller, die bereits in ihre Infrastruktur investiert haben, aber künftig die operative Erfahrung von Rockwell bei deren Verwaltung nutzen möchten.
„Hersteller benötigen Cybersicherheitslösungen, die zu ihren Betriebsabläufen passen, und nicht umgekehrt", sagt Aaron White, Global Capability Manager, Infrastructure Managed Services, Rockwell Automation. „Unabhängig davon, ob sie auf Fortinet-Firewalls standardisieren oder professionelle Unterstützung beim Management bereits implementierter Infrastruktur suchen: Diese SecureOT-Services bieten die notwendige Flexibilität und Branchenerfahrung, um kritische Betriebsabläufe zu schützen und die Verfügbarkeit aufrechtzuerhalten."
Sowohl die Firewall Managed Services mit Fortinet als auch die Infrastructure Managed Services sind ab sofort als Teil der SecureOT-Lösungssuite von Rockwell erhältlich. Sie hilft Herstellern, ihre OT-Sicherheitslage zu bewerten, zu schützen und kontinuierlich zu verbessern.
Weitere Informationen zu den neuesten SecureOT Managed Services und den aktuellen Cybersicherheitsangeboten von Rockwell Automation finden Sie unter www.rockwellautomation.com/de-de/capabilities/industrial-cybersecurity.
Häufig gestellte Fragen:
Was sind die neuen SecureOT Managed Services von Rockwell Automation?
Rockwell Automation hat sowohl Firewall Managed Services mit Fortinet als auch Infrastructure Managed Services eingeführt und damit sein SecureOT-Portfolio an verwalteten Cybersicherheits- und Infrastrukturlösungen für den industriellen Betrieb erweitert.
Was bieten Firewall Managed Services mit Fortinet?
Der Service beinhaltet professionelles Management für Fortinet FortiGate-Firewalls. Dazu gehören u. a. Rund-um-die-Uhr-Überwachung, Alarmmanagement, Firmware-Updates, das Management von Regeländerungen und Patchen sowie kontinuierlicher Betriebssupport. Der Schwerpunkt liegt auf der Überwachung und Wartung der Firewall-Appliance des Kunden. Damit erhalten Unternehmen Zugang zu einer der branchenweit am häufigsten eingesetzten Firewall-Plattformen.
Was sind Infrastructure Managed Services?
Infrastructure Managed Services umfassen professionelle Überwachung, Lebenszyklusmanagement und betrieblichen Support für industrielle Netzwerke, Server, Virtualisierungsplattformen, Firewalls und zugehörige OT-Infrastruktur. Der Service hilft Herstellern dabei, die Verfügbarkeit zu verbessern, Cyberrisiken zu verringern und den Wert bereits getätigter Investitionen zu steigern. Dadurch setzt er interne Ressourcen frei, die sich auf andere Aufgaben konzentrieren können.
Lassen sich SecureOT Managed Services mit bereits vorhandener Infrastruktur verwenden?
Ja. Infrastructure Managed Services unterstützen jetzt kundeneigene Infrastruktur von führenden Anbietern, einschließlich Fortinet. Dies ermöglicht es Herstellern, den professionellen Support von Rockwell zu nutzen, ohne bestehende Hardware oder Technologieinvestitionen ersetzen zu müssen.
Über Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/rockwell-automation-erweitert-secureot-managed-services-um-unterstutzung-von-fortinet-firewalls-und-bestehender-kundeninfrastruktur-302899856.html
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.