Valtra präsentiert die 6. Generation der T-Serie

01.10.2026

So smart und weiß, was du willst

DULUTH, Ga., 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die finnische Traktorenmarke Valtra hat am 1. Oktober die 6. Generation der T-Serie vorgestellt. Mit einem Leistungsbereich von 170 bis 245 PS richtet sich die Baureihe an professionelle Landwirte und Lohnunternehmer. Die T-Serie kombiniert eine neue Antriebsplattform mit modernen Bedienkonzepten sowie digitalen Farm-Management-Lösungen.

The 6th generation Valtra T Series combines power, precision and ease of use, delivering efficient performance in demanding field conditions.

Herzstück der T-Serie ist die neue SmartTouch Gen2-Bedienoberfläche mit 12-Zoll-Touchscreen und zehnfach höherer Rechenleistung gegenüber der Vorgängergeneration. Persönliche Fahrer- und Geräteprofile ermöglichen eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen. Ergänzt wird das System durch automatisierte Funktionen für Hydraulik, Gerätemanagement und Spurführung, die den Fahrer entlasten und Arbeitsabläufe vereinfachen.

Durch das Zusammenspiel von Traktor, Anbaugerät und Farmmanagement werden wiederkehrende Einstellungen reduziert. Gleichzeitig lässt sich die Maschine dank Valtra Unlimited, verschiedener Getriebevarianten und der PTx FarmENGAGE-Konnektivität für unterschiedlichste Anwendungen anpassen – vom Ackerbau über die Tierhaltung bis hin zu Forst-, Kommunal- und Lohnunternehmereinsätzen.

Entwickelt für den Fahrer

Bei der Entwicklung der neuen T-Serie stand der Anwender im Mittelpunkt. Automatisierte Leistungsregelung, einsatzspezifische Fahrmodi, individuell konfigurierbare Bedienelemente sowie digitale Betriebsmanagement-Funktionen reduzieren die Komplexität moderner Landtechnik. So können sich Fahrer stärker auf ihre Arbeit konzentrieren.

„Die 6. Generation der Valtra T-Serie ist die bedeutendste Produkteinführung in der Geschichte von Valtra", sagt Matti Tiitinen, Vice President Sales and Marketing bei Valtra EME. „Wir haben genau auf die Anforderungen von Landwirten und Lohnunternehmern gehört: mehr Leistung, geringere Betriebskosten, bessere Konnektivität, umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten und einfachere Bedienung. Die neue T-Serie vereint all diese Anforderungen in einer völlig neuen Traktorengeneration."

Hohe Leistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch

Im Zentrum der neuen T-Serie arbeitet der neue AGCO Power CORE75-Motor. Der 7,5-Liter-Sechszylinder leistet im Modell T236 bis zu 245 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 1.184 Nm.

Das intelligente Smart Power Management passt das Motor- und Getriebeverhalten automatisch an die jeweilige Arbeitssituation und die Präferenzen des Fahrers an. Dadurch steht bereits bei niedrigen Motordrehzahlen ein hohes Zugmoment zur Verfügung. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum bisherigen AGCO Power 74HD-Motor um bis zu 5 %.

Je nach Einsatz können Fahrer zwischen den Betriebsmodi Eco, Normal und Power wählen. Der breite nutzbare Drehzahlbereich sorgt für gleichmäßige Leistung auch bei wechselnden Lasten.

Für die Kraftübertragung stehen das stufenlose AGCO ML 180 CVT-Getriebe oder ein neues 10-stufiges Lastschaltgetriebe zur Verfügung. Transportgeschwindigkeiten von bis zu 57 km/h, ein Radstand von 2.950 mm, bis zu 575 mm Bodenfreiheit und ein Wendekreis von nur 4,9 Metern verbinden Fahrstabilität, Wendigkeit und Transporteffizienz.

SmartTouch Gen2: Bedienung neu gedacht

Mit der SmartTouch Gen2-Armlehne führt Valtra eine neue Generation der Fahrerbedienung ein. Das System startet in nur 22 Sekunden und verfügt über einen hochauflösenden 12-Zoll-Touchscreen. Bis zu 16 Bildschirmbereiche können individuell konfiguriert werden. Fahrerprofile, Auftragsprofile sowie bis zu zwölf frei belegbare Tasten ermöglichen eine auf den Nutzer zugeschnittene Bedienung.

Integrierte Funktionen für Spurführung, ISOBUS und Gerätemanagement unterstützen effiziente Arbeitsabläufe. Eine neue Hilfefunktion mit erweiterten Informationen und QR-Codes erleichtert insbesondere neuen Fahrern den Einstieg.

Alternativ ist die T-Serie mit der neuen Active Gen2-Armlehne erhältlich. Sie bietet eine übersichtliche Bedienstruktur mit direkt zugänglichen Bedienelementen und individuell konfigurierbaren Funktionen.

Unabhängig von der gewählten Ausstattung synchronisieren sich SmartTouch Gen2 und Active Gen2 automatisch mit dem A-Säulen-Display. Wichtige Maschineninformationen bleiben damit jederzeit im direkten Blickfeld des Fahrers.

Vernetzte Landwirtschaft ab Werk

Die neue T-Serie ist ab Werk für PTx FarmENGAGE vorbereitet. Die Plattform ermöglicht die Verwaltung von Maschinendaten, Aufträgen und Betriebsinformationen sowie die Kommunikation zwischen Büro und Feld. Arbeitsaufträge, Dokumentationen und agronomische Daten können effizient übertragen und verarbeitet werden – auch in gemischten Fuhrparks mit Maschinen unterschiedlicher Hersteller.

Zusätzliche Automatisierungsfunktionen wie Tractor Implement Management, eine fahrgeschwindigkeitsabhängige Hydraulik und eine intelligente Frontkraftheber-Steuerung steigern die Arbeitsqualität, reduzieren den Fahreraufwand und optimieren die Maschinenleistung in anspruchsvollen Einsätzen.

„Die neue Valtra T-Serie verbindet intelligente Bedienung, hohe Leistung bei niedrigen Motordrehzahlen und moderne Farm-Management-Lösungen zu einem besonders natürlichen Fahrerlebnis", sagt Johan Grotell, Manager Product Marketing bei Valtra EME. „Mit FarmENGAGE beginnt eine neue Ära vernetzter Ökosysteme, in der Maschinen, Anbaugeräte, Betriebsmanagement und Daten unabhängig vom Hersteller nahtlos zusammenarbeiten."

Bestellstart am 1. Oktober

Die neue Valtra T-Serie der 6. Generation kann ab dem 1. Oktober bestellt werden. Die ersten Auslieferungen an Kunden sind für Ende des Jahres geplant.

Technische Highlights

  • AGCO Power CORE75 7,5-Liter-Sechszylindermotor
  • Leistungsbereich von 170 PS bis 245 PS
  • Bis zu 1.184 Nm maximales Drehmoment
  • Bis zu 5 % geringerer Kraftstoffverbrauch im Vergleich zur vorherigen HD74-Motorengeneration
  • SmartTouch Gen2 mit hochauflösendem 12-Zoll-Touchscreen.
  • Transportgeschwindigkeiten von 40, 50 oder 57 km/h je nach Ausstattung.
  • Hydraulikleistung von bis zu 200 l/min.
  • Maximal zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 14.000 kg.
  • PTx FarmENGAGE-Konnektivität ab Werk.

www.valtra.de/t-serie

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Über Valtra

Valtra Inc. entwickelt, produziert, vermarktet und wartet Valtra Traktoren, die speziell nach Kundenanforderungen ausgestattet sind. Bekannt für ihre Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit werden Valtra Traktoren entwickelt, um unter härtesten Bedingungen und bei extremen Einsätzen Höchstleistung zu liefern. Valtra ist eine weltweite Marke der AGCO Corporation und Marktführer in Nordeuropa sowie eine der beliebtesten Marken in Lateinamerika.
www.valtra.com

Über AGCO
AGCO (NYSE: AGCO) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Landmaschinen und Precision-Farming-Technologien. Angetrieben von einer Farmer-First-Strategie liefert AGCO Mehrwert durch ein differenziertes Markenportfolio, zu dem die führenden Marken Fendt®, Massey Ferguson®, PTx® und Valtra® gehören. Das umfassende Angebot an Geräten und Smart-Farming-Lösungen von AGCO, darunter markenunabhängige Nachrüsttechnologien und autonome Angebote, hilft Landwirten, ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig die Welt nachhaltig zu ernähren. Weitere Informationen finden Sie unter www.agcocorp.com.

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.