VeroNex reicht bei der IETF den ersten europäischen Inhaltsstandard für KI-Verifizierungsbelege ein

31.08.2026

EU2122 ist die einzige europäische Spezifikation im weltweiten Standardisierungsprozess, die festlegt, welche Angaben ein Verifizierungsbeleg für KI-Ausgaben enthalten muss.

BARNTRUP, Deutschland, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Die VeroNex VERLAG GmbH hat den Inhaltsstandard EU2122 für Verifizierungsbelege für KI-Ausgaben als Internet-Draft bei der Internet Engineering Task Force (IETF) eingereicht, der globalen Organisation, die für Internetstandards wie TCP/IP, HTTP und TLS zuständig ist.

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Die Einreichung mit dem Titel „EU2122 V1.0 Standard: Content Profile for AI Output Verification Receipts" definiert die Mindestfelder, die Klassifizierungstaxonomie sowie die beweisrechtlichen Eigenschaften, die erforderlich sind, damit ein Verifizierungsbeleg gemäß dem EU-KI-Gesetz und der Produkthaftungsrichtlinie einen rechtlich belastbaren Nachweis darstellt.

Die vollständige Spezifikation ist bei der IETF öffentlich zugänglich.

Warum das wichtig ist

Derzeit definieren fünf aktive IETF-Internet-Drafts die Übertragungsformate für KI-Agenten-Belege – also, wie diese Belege signiert, übertragen und gespeichert werden. Sie stammen alle von amerikanischen Institutionen. Keiner definiert die Inhaltsebene: was ein Verifizierungsbeleg tatsächlich enthalten muss, um den europäischen regulatorischen Anforderungen zu genügen. EU2122 schließt diese Lücke. Es handelt sich um die einzige europäische Inhaltsspezifikation im weltweiten Standardisierungsprozess.

Womit sich EU2122 befasst

Die Spezifikation führt ein standardisiertes Inhaltsprofil für Verifizierungsbelege für KI-Ausgaben ein. Es umfasst eine Taxonomie von Fehlertypen bei Informationsengpässen („Information Bottleneck Species") zur Klassifizierung von Fehlern bei KI-Ausgaben, ein dreistufiges Schema für Verifizierungsergebnisse, obligatorische Belegfelder zur Gewährleistung kryptografischer Integrität und Prüfbarkeit sowie die Verifizierung von Agentenketten in Arbeitsabläufen mit mehreren Agenten. Die vollständigen technischen Details, einschließlich Felddefinitionen, Klassifizierungskriterien und beweisrechtlicher Eigenschaften, sind im IETF-Entwurf selbst enthalten.

Regulatorischer Kontext

Die Transparenzpflichten gemäß Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes sind seit dem 2. August 2026 durchsetzbar. Mit der Produkthaftungsrichtlinie unterliegen Software und KI-Systeme ab dem 9. Dezember 2026 der verschuldensunabhängigen Haftung. EU2122-Verifizierungsbelege sind so gestaltet, dass sie die Anforderungen beider Rechtsakte hinsichtlich der Aufzeichnungspflichten, der Betreiberpflichten und der Transparenz erfüllen. Die Spezifikation stellt zudem über einen im Entwurf beschriebenen kryptografischen Fingerabdruck der Verifizierungslogik einen Bezug zum Prüfungsstandard IDW PS 861 her.

Marktkontext

Der Markt für KI-Governance verzeichnete im Jahr 2026 ein deutliches Wachstum und erhebliche Konsolidierungsaktivitäten. Weltweit nimmt die Zahl der Gerichtsentscheidungen, die sich mit KI-Halluzinationen in Gerichtsverfahren befassen, weiter zu. Keine der derzeit verfügbaren Governance-Plattformen bietet eine deterministische, durch Verifizierungsbelege dokumentierte Verifizierung von KI-Ausgabeinhalten mit Species-Klassifizierung und einer hinterlegten Spezifikation. VeroNex verfügt über 143 europäische Schutzrechtspositionen.

Offene Einladung

Das EU2122-Inhaltsprofil ist so gestaltet, dass es über jedes konforme Übertragungsformat übertragen werden kann. VeroNex lädt Implementierer dazu ein, die Spezifikation zu übernehmen. Die vollständige EU2122-Spezifikation, einschließlich der Erkennungsarchitektur und des Governance-Stacks, steht qualifizierten Partnern im Rahmen einer kommerziellen Vereinbarung zur Verfügung.

Informationen zu VeroNex

Die VeroNex VERLAG GmbH ist ein europäisches Unternehmen für die Verifizierung von KI-Ausgaben mit Sitz in Barntrup, Nordrhein-Westfalen, Deutschland. VeroNex wurde von Bruce N. Klassen, ehemaliger Seniorpartner und Leiter des globalen Geschäftsbereichs Hightech-Industrien bei Kearney sowie leitender Berater bei Booz Allen Hamilton, gegründet und entwickelt Instrumente, mit denen sich die Aussagen von KI-Systemen überprüfen lassen. Bruce N. Klassen ist alleiniger Eigentümer und alleiniger Erfinder des gesamten geistigen Eigentums von VeroNex.

Medienkontakt 

Bruce N. Klassen

VeroNex VERLAG GmbH

Kolkweg 1, 32683 Barntrup, Deutschland

+49 (0) 1523 7963795

bruce@veronex.de

IETF-Entwurf: https://datatracker.ietf.org/doc/draft-klassen-eu2122-content-profile/

Website: https://veronex.de

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Technische Berufe im Fokus: Sachsen kämpft um den Berufsnachwuchs

15.06.2026

In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.

„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.

Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.

Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.