CHANGSHA, China, 23. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") veranstaltete am 16. Mai in Changsha seine Global Mining Machinery Expo 2026. Mehr als 500 Kunden und Branchenpartner aus nahezu 30 Ländern und Regionen kamen zusammen, um die neuesten Bergbaumaschinen und Lösungen des Unternehmens zu sehen.

Die Veranstaltung im Earthmoving Machinery Park der Zoomlion Smart City hob die Fortschritte von Zoomlion in drei Bereichen hervor: Schwerlastmaschinen für Tagebaue, elektrische und hybride Maschinen für umweltfreundliche Bergbaubetriebe sowie autonome Transportsysteme und Bergwerksmanagementsysteme.
Drei Vorzeigemodelle standen im Mittelpunkt der Ausstellung, darunter der Hybrid-Radlader ZWL360, der Bergbau-Lkw ZTE450HEV mit hybridem Elektroantrieb und der zweimotorige Bergbaubagger ZE1650G.
Der ZWL360 ist mit einer Nennlast von 36 Tonnen und einer kombinierten Leistung von 1495 Kilowatt der größte Hybrid-Radlader der Welt. Er spart mehr als 15 % Energie gegenüber vergleichbaren Maschinen. Der ZTE450HEV transportiert eine Nutzlast von 240 Tonnen und wird von einem dieselelektrischen Antriebsstrang mit Energierückgewinnungssystemen angetrieben. Der Bagger ZE1650G arbeitet mit zwei parallel betriebenen QSM15-Motoren und ist für den Einsatz unter rauen Bedingungen ausgelegt.
Zoomlion stellte mehr als 40 Bergbauprodukte und -komponenten mit neuer Energietechnik aus, darunter den Hybrid-Bergbau-Lkw ZT160HEV und den rein elektrischen Bergbau-Lkw ZT165EV. Die Elektro- und Hybridmaschinen des Unternehmens sind inzwischen in Dutzenden Bergwerken weltweit im Einsatz, wobei einzelne Einheiten mehr als 8000 Betriebsstunden absolviert haben.
Das Unternehmen stellte auf der Veranstaltung mehrere firmeneigene grüne Technologien vor. Das adaptive Super-Energiemanagementsystem ZM-i versorgt die Hybridmaschinen beispielsweise über eine „echte Hybrid"-Architektur mit Energie, bei der ein Dieselmotor und ein Elektromotor unter hoher Last gleichzeitig arbeiten, statt zwischen beiden zu wechseln. Tests des Unternehmens ergaben eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs um 20 % und eine Verbesserung der Betriebseffizienz um 11,2 %.
Ein weiterer Schwerpunkt waren autonome Transportsysteme. Zoomlion hat an mehreren Standorten in China fast 100 fahrerlose Bergbau-Lkw in Betrieb genommen, die autonom navigieren, Hindernissen ausweichen und koordiniert mit Baggern arbeiten können. Auf der Messe demonstrierte das Unternehmen diese Fähigkeit live: Der ferngesteuerte Bagger ZE985G, der rein elektrische Bergbau-Lkw ZT118EV und der Hybrid-Bergbau-Lkw ZT160HEV absolvierten eine koordinierte Demonstration aus Aushub, Beladen und Transport, die Fernbetrieb und autonomen Transport kombinierte.
Zoomlion stellte auf der Veranstaltung auch zwei Softwareplattformen vor: die Mine Smart Supervision Platform 2.0 und die Mine Operation & Diagnosis Platform 2.0. Die Systeme übertragen Maschinendaten aus dem Einsatz in die Cloud und ermöglichen so Echtzeitüberwachung, Fehlervorhersage und die Nachverfolgung von Wartungsmaßnahmen.
Das Unternehmen führte außerdem ein intelligentes Bewertungssystem für Bergwerke ein, das Standortbedingungen analysiert, den Energieverbrauch modelliert und bergwerksspezifische Maschinenkonfigurationen empfiehlt. Es wurde bereits in mehr als 150 Bergwerken eingesetzt und hat mehr als 200 maßgeschneiderte Projektpläne erstellt.
Yuan Ye, Bereichsleiter von Zoomlion, sagte, das Unternehmen werde weiterhin in seine technischen Grundlagen investieren, um Innovationen voranzutreiben und die Partnerschaften mit Kunden weltweit zu vertiefen.
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Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet trotz der Belastungen durch den Krieg im Nahen Osten weiterhin mit einem leichten Wachstum der deutschen Wirtschaft. In seiner Sommerprognose bestätigt das Institut für das laufende Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,8 Prozent. Zugleich werden die mittelfristigen Aussichten vorsichtiger eingeschätzt: Für 2027 senkten die Kieler Ökonomen ihre Prognose von bislang 1,4 auf nun 1,0 Prozent.
Als zentralen Belastungsfaktor nennt IfW-Präsident Moritz Schularick die Folgen des Iran-Kriegs. Der Anstieg der Rohstoffpreise erweise sich als hartnäckig und belaste die wirtschaftliche Dynamik voraussichtlich bis ins kommende Jahr hinein. Zu einer ähnlichen Einschätzung gelangt auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), das ebenfalls auf den dämpfenden Effekt höherer Energie- und Rohstoffkosten verweist.
Nach Einschätzung des IfW wird die Konjunktur derzeit vor allem von der Finanzpolitik gestützt. Expansive Impulse aus öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben sollen einen Teil der Schwäche in anderen Bereichen kompensieren. Von den traditionell starken Wachstumstreibern der deutschen Wirtschaft – Exporten und Unternehmensinvestitionen – seien hingegen bislang kaum Anzeichen für eine kräftige Erholung zu erkennen, wie sie für frühere Aufschwungphasen typisch gewesen sei. Die Beschäftigungsperspektiven bewertet das Institut entsprechend verhalten.
Zwar hätten sich die Ausfuhren zuletzt stabilisiert, doch spricht das IfW nach den Rückgängen der vergangenen Jahre weiterhin nicht von einer dynamischen Exporterholung. Konjunkturexperte Stefan Kooths warnt in diesem Zusammenhang vor einer schwindenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit: Diese Entwicklung dürfte nach seiner Einschätzung weitere Verluste an Weltmarktanteilen nach sich ziehen. Im Vergleich zu früheren Aufschwüngen fielen die erwarteten Zuwächse insgesamt mager aus, und ohne tiefgreifende Reformen zur Stärkung des Standorts drohe die deutsche Wirtschaft in ein Umfeld nachlassender Wachstumskräfte abzugleiten.