Alitheon®, der Pionier im Bereich fortschrittlicher optischer KI, gab heute den Abschluss einer Finanzierungsrunde bekannt, die von Emerald Technology Ventures angeführt wurde und an der sich eBay Ventures maßgeblich beteiligte, während bestehende Investoren das Unternehmen weiterhin unterstützten.
BELLEVUE, Wash., 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Kapital beschleunigt die weltweite Einführung der FeaturePrint®-Technologie von Alitheon – einer wegweisenden Lösung, die durch mehr als 55 erteilte Patente gestützt wird.

Die Industrie hat sich lange Zeit auf Strichcodes, Etiketten und Aufkleber verlassen, aber diese externen Proxy-Marker können beschädigt, abgelöst oder gefälscht werden. Beim herkömmlichen maschinellen Lernen werden Objekte lediglich auf Klassenebene identifiziert, wobei eher ein generisches Bauteil als ein bestimmtes Objekt erkannt wird. Alitheon macht diese überflüssig, indem es die natürlichen Oberflächendetails eines Objekts erfasst, um eine einzigartige, fälschungssichere Identität zu schaffen – eine echte 1:1-Serialisierung, ohne dem Produkt etwas hinzuzufügen.
Das Ergebnis ist die Biometrie der Dinge: ein Zero-Trust-Konzept, bei dem kein Objekt als authentisch angesehen wird, bis sein digitaler Fingerabdruck mittels einer Standardkamera überprüft wurde. Da keine zusätzlichen Elemente hinzugefügt werden, gibt es für böswillige Akteure keine Möglichkeit zur Fälschung, wodurch eine unzerbrechliche Verbindung zwischen dem physischen Objekt und seinem digitalen Datensatz gewährleistet ist.
„Die Unterstützung durch solche Branchengrößen beweist, dass die Welt bereit ist für eine digital orientierte Serialisierung, Herkunftsnachweis und Rückverfolgbarkeit", sagte Roei Ganzarski, CEO von Alitheon. „Wir identifizieren nicht nur Waren; wir stärken das Vertrauensfundament der Weltwirtschaft und bieten ein Maß an Sicherheit, das Zusatzstoffe und herkömmliche KI einfach nicht erreichen können."
„Bei Emerald suchen wir nach Technologien, die grundlegende industrielle Herausforderungen in großem Maßstab lösen", sagte Gina Domanig, Managing Partner bei Emerald Technology Ventures. „Die Fähigkeit von Alitheon, eine 1:1-Serialisierung ohne Etiketten oder Tags zu ermöglichen, stellt einen entscheidenden Wendepunkt für globale Lieferketten dar. Durch die Etablierung eines ‚Zero Trust'-Rahmenwerks für physische Güter sorgt Alitheon für die Datenintegrität, die für die Zukunft der automatisierten Fertigung und Logistik unerlässlich ist."
„Da der Recommerce-Markt weiter wächst, gewinnen Vertrauen und Herkunftsnachweis in den hochwertigen Produktkategorien zunehmend an Bedeutung", fügte Henri Jaanimägi, Global Head von eBay Ventures, hinzu. „Alitheons ‚Biometrics for Things' stellt einen wichtigen Fortschritt für die umfassendere Vertrauensinfrastruktur dar, die erforderlich ist, um ein transparenteres und vertrauensvolleres Kauf- und Verkaufserlebnis zu ermöglichen."
Mit dieser Finanzierungsrunde festigt Alitheon seine Position als unangefochtener Marktführer im Bereich der „Physical-to-Digital"-Identität und bietet die unverzichtbare Technologie zur Sicherung des globalen Handels.
Weitere Informationen über die Unternehmen finden Sie auf deren Websites:
https://www.ebayinc.com/ebay-ventures/
Kontakt: media@alitheon.com


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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.