Lianyungang startet den Plan „Goldene Keule" zur Förderung der Sportwirtschaft

07.05.2026

LIANYUNGANG, China, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Nachdem ihr Maskottchen „Monkey Baby" (Hou Bao) nach einem spielerischen Missgeschick in der Garderobe unerwartete Aufmerksamkeit im Internet erlangt hat, bemüht sich die chinesische Küstenstadt Lianyungang, die virale Aufmerksamkeit in wirtschaftliche Chancen umzuwandeln. Am 6. Mai stellte die Stadt den „Goldene Keule"-Plan vor - eine kommerzielle Partnerschaftsinitiative im Zusammenhang mit ihrer Rolle als Gastgeber der 21.

In Anlehnung an die Symbolik der legendären Waffe des Affenkönigs, dem goldenen Knüppel - der mit kühnem Ehrgeiz und Größe assoziiert wird - positioniert der Plan Lianyungang als Plattform für gemeinsames wirtschaftliches Wachstum. Ihr Slogan - „Jedes Gramm zählt. Lasst uns gemeinsam gewinnen." - lädt globale Partner zur Teilnahme an dem ein, was die Stadt als symbolische „13.500-Jin-Gelegenheit" bezeichnet und sich dabei auf das mythische Gewicht des Knüppels bezieht.

Der „Goldene Keule"-Plan führt vier Stufen der Partnerschaft mit einem strukturierten Leistungsrahmen ein, der sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ansprechen soll:

  • Dinghai Shenzhen - Strategischer Partner
  • Bailian Jingu - Mitgestaltender Partner
  • Zhenchang Shenqi - Wachstumspartner
  • Ruyi Xiuzhen - Dream Chaser (Einstiegsklasse, ab 3.000 RMB)

Das Vorteilspaket umfasst das Branding der Stadt, ehrenamtliche Anerkennung, Zugang zu Dienstleistungen, Anreize für Verbraucher und Möglichkeiten zur Einbindung von Unternehmen.

Im Jahr 2026 wird Lianyungang die 21. Jiangsu Provincial Games ausrichten, die zeitgleich mit der Jiangsu Football League („Su Chao") stattfinden, so dass ein doppelter Veranstaltungszyklus entsteht, der die wirtschaftliche Aktivität der Stadt im Zusammenhang mit Veranstaltungen beschleunigen dürfte.

Hu Zhu, ein hochrangiger Beamter der Stadt Lianyungang, erläuterte die Positionierung der Stadt anhand von drei anschaulichen Erzählungen, die jeweils eine andere Dimension ihres wirtschaftlichen und kulturellen Profils beleuchteten. Die Geschichte des „Affenbabys" spiegelt die Offenheit und Widerstandsfähigkeit der Stadt wider; eine Geschichte, die sich um eine Tasse Milchtee dreht, fängt die schnell wachsende Konsumwirtschaft der Stadt ein; und eine Geschichte über handgefertigte Pressnägel veranschaulicht, wie Lianyungang durch Kreativität und Leichtbau mit den globalen Märkten verbunden ist. „Wir laden Sie herzlich ein, unser City Partner zu werden und gemeinsam mit uns die Chancen der Sportwirtschaft für ein gemeinsames, langfristiges Wachstum zu nutzen", sagte Hu.

Auf der Eröffnungsveranstaltung berichteten Zhu Yaohui, Vorsitzender von Jiangsu Tanggou Liangxianghe Liquor Co. und Fang Hao, Gründer der Früchtetee-Marke Zuoxinfang, über ihren unternehmerischen Werdegang und ihre geschäftlichen Ambitionen. Gemeinsam trugen sie symbolische Energie zur Goldenen Keule bei und stärkten die Rolle der Stadt als kollaborative Handelsplattform.

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Oberleitungsdefekt bei Bardowick bringt ICE-Verkehr durcheinander

04.05.2026

Ein gerissener Fahrdraht hat am Mittag den Bahnverkehr im Norden Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Nahe Bardowick bei Lüneburg prallte ein ICE auf dem Weg von Hamburg nach München gegen eine herunterhängende Oberleitung. In dem betroffenen Zug, dem ICE 589, sitzen nach Angaben der Bundespolizei rund 460 Reisende fest. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick auf Höhe der Straße Witwenkamp, dass die Oberleitung in den Fahrbereich ragte, und leitete umgehend eine Vollbremsung ein. Da die Oberleitung unter einer Spannung von etwa 15.000 Volt steht, besteht nach Einschätzung einer Sprecherin der Deutschen Bahn potenziell Lebensgefahr im unmittelbaren Bereich des Schadens. Die Passagiere sollen über einen anderen Zug evakuiert werden; wie lange dies dauern wird, ist laut Bundespolizei noch unklar.

Der Vorfall führt im Fernverkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Achse zu erheblichen Störungen. Züge zwischen Hamburg und Berlin werden aktuell über Hannover umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen führt. Auch der Regionalverkehr ist betroffen: Die Metronom-Linien RE3 und RB31 verzeichnen auf der Strecke Hamburg–Lüneburg–Uelzen massive Verspätungen und Teilausfälle. Zur Entlastung wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Ursache für den Oberleitungsschaden ist bislang ungeklärt. Spezialteams der Bahn und Einsatzkräfte der Bundespolizei sind vor Ort, um die Lage zu sichern und die Evakuierung der Fahrgäste vorzubereiten. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren und mehr Zeit für ihre Verbindungen einzuplanen.